Große Demo in Verden mit Open Air Konzert im Allerpark gegen Flüchtlings-Drama und Fremdenhass, inklusive Angriff auf die Pressefreiheit

Große Demo auf dem Verdener Rathausvorplatz gegen Flüchtlings-Drama und Fremdenhass
Fotosammlung von Fotodesign Schrittesser und Reportagefotos von a]dabei international...

Man zeigte sich – „bis auf eine Sache“ – kulant und möglichst Bunt – große Demo gegen Flüchtlings-Drama und Fremdenhass. Open Air Konzert im Allerpark Verden mit Food Meile, Aktionen für Kinder und Informationsständen der Seebrücke Bremen, Amnesty International und vielen anderen rundeten das Programm ab. Insgesamt 12 Bands auf zwei Bühnen sorgten für Unterhaltung, und die Presse wurde nebenbei auch noch in der Berichterstattung arg und sehr plump behindert.

Harald SchrittesserVerden (Aller) – Im Mittelmeer ertrinken Menschen und die europäische Politik schaut ungerührt zu. Auf die Seenotrettung zu verzichten oder diese sogar zu behindern lässt sich nicht mit humanitären Grundsätzen vereinbaren. Da wollte man doch ein eindeutiges Zeichen gegen das Sterben im Mittelmeer, gegen den Rechtsruck in Europa und gegen die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung setzen. Die Veranstalter von der SOS LifeLine erhoben ihre Stimmen in Verden somit gegen jene, die die Toten im Mittelmeer in menschenverachtender Weise bejubeln.

Unendlich viele Demo-Teilnehmer beim Marsch durch die Fußgängerzone von Verden

So der Grundgedanke zu diesem Ereignis, und es kamen zumindest zu der Demo am frühen Nachmittag reichlich Menschen, die diese Grundgedanken mit den Veranstaltern teilten, auch die Presse war natürlich anwesend. Denn, ohne Presse braucht man ein solches Unterfangen erst gar nicht andenken. Nur, mit der Presse  hat zumindest ein „Veranstalter“ vermutlich große Probleme, da man die Berichterstattung zu diesem Ereignis am späten Nachmittag ganz offensichtlich zu boykottieren versuchte, einen Tag danach wurde ein zweiter kläglicher Versuch gestartet, dabei kämpfte man aber mit unglaublich stumpfen Waffen, um nicht zu sagen völlig dilettantisch.


Man hat damit uns in keinster Weise getroffen, sondern alles geschah vielmehr zum Leidwesen direkt Beteiligter an der Veranstaltung, die sich für diese Veranstaltung ehrenamtlich und mit viel Herzblut engagiert haben.

Insbesondere ist es aber dem Verein „Verden hilft“ mit allen Beteiligten gegenüber völlig Respektlos, hat doch der Verein „Verden hilft“ mit dem tiefen Eingriff in die Pressefreiheit absolut nichts zu tun.


Ovos di Campo – Die Samba-Truppe aus Martfeld sorgte bei der Demo und auf der Konzertbühne für den richtigen Rhythmus


Demo – Rathausvorplatz

So gesehen aber trotzdem ein mächtiger Rohrkrepierer der Sonderklasse. Eine Person, welche auf der DEMO durch die Fußgängerzone ständig vor den Kameras des Fotografen herumtanzte wollte am späten Nachmittag der Veranstaltung, dass alle Bilder gelöscht werden, worauf „sie“ zu sehen wäre. Und „sie“ wollte sogar die Bilder auf der Kamera sofort sehen (welch ein Irrsinn), waren nur so an die 500 Stück zu diesem Zeitpunkt. Klar, man geht Mittags auf eine DEMO, tanzt vor den Kameras der Fotografen herum um Stunden später drauf zu kommen, das ich aber nicht abgelichtet werden möchte. Natürlich haben wir uns davon nicht beeindrucken lassen, auch nicht von dem Versuch am Folgetag einer anderen Person. Beide „Boykotteure“ sind einem „Veranstalter“ sehr, sehr Nahe, waren keine Besucher – sondern auf der Veranstaltung aktiv tätig, sodass der Anfangsverdacht einer „Instrumentalisierung“ im Raum steht, da der gewisse „Veranstalter“ mit unserer Redaktion schon länger etwas hadert, nur weil wir irgendwann einmal die Wahrheit über eine andere „vermurkste Veranstaltung“ veröffentlicht haben.


Pikantes Detail am Rande dieser unglaublich dreisten Vorgehensweise ist, das die Person, welche von unserem Redaktionssystem in Sachen DEMO gelöscht werden wollte, sich ganz offen und frei auf der Bühne im Allerpark von meiner Kollegin der Kreiszeitung ablichten ließ, dieses Bild (liegt uns vor) wurde bereits ohne Protest  „ihrerseits“ veröffentlicht, grassiert auch schon in allen Social Media Kanälen. Von daher gesehen für uns das ziemlich eindeutige Zeichen, dass offensichtlich nur wir als Redaktion torpediert wurden. Wir empfinden das als Angriff auf die Pressefreiheit. Eine schallende Ohrfeige für alle Künstler/Akteure/Aussteller bei einer solchen Veranstaltung ist es allemal. Da sollten etwaige Sponsoren in Zukunft sehr genau hinschauen…….

Dazu muss die Redaktion jetzt aber auch klar und deutlich Stellung beziehen. Wir arbeiten auf allen Veranstaltungen, egal um welchen Veranstalter/Künstler etc. es sich auch immer handelt, völlig frei, unabhängig, unverbindlich und für jeden kostenlos, aber immer investigativ. Alle Bilder von uns können ebenso kostenlos für einen jeden Zweck weiter benutzt werden. Wir streuen mittlerweile tagtäglich in allen erdenklichen Social Media Kanälen, und auf unseren eigenen Internetpräsenzen alle Berichte und Bilder, erreichen so in der ganzen Welt eine schon fast unglaublich hohe Leserzahl. Das ist für alle WERBUNG – pur und kostenlos. 

An dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an Frau Birgit Behrmann (erste Vorsitzende des Vereins „Verden hilft“), und Pierre Melches (zweiter Vorsitzender des Vereins „Verden hilft“), deren Mitglieder und allen ehrenamtlichen Helfern des Vereins für ihre uneingeschränkte Hilfe unserer Redaktion gegenüber während der ganzen Veranstaltung.


Dr. OM – Hang/Handpan aus Bremen

Unbeeindruckt der dilettantischen Ereignisse am Rande des Geschehens boten diverse Musikgruppen von 17 Uhr bis weit nach 23:00 Uhr auf zwei Bühnen ein ganz tolles Konzert. Die sehr eng getaktete Planung mit insgesamt 12 Gruppen innert des Zeit Rahmens erlaubte aber nur sehr kurze Auftritte der einzelnen Gruppen. Mit Auf-, und Abbau ein erheblicher Stressfaktor der auch auf die Besucher überschwappte, vielleicht wäre da weniger mehr gewesen.

Landbardel – Coverduo 70s bis heute aus Martfeld/Asendorf

Immerhin war das Konzert in einer niedersächsischen Kleinstadt, und hat somit nicht annähernd das Potential wie z.B. Rock am Ring, Wacken  oder ähnliche Großveranstaltungen. Zwischen den Besuchern gärte es auch ab und zu, wenn der Moderator zwischen den Auftritten permanent um Spenden aufrief, das nervte in der Tat und hatte schon fast den Charakter von Betteln. Mit den wiederholenden Worten „für diese Veranstaltung müsste man woanders mindestens 50 Euro bezahlen, und hier ist alles kostenlos“ forderte man die Besucher auf – es „knistern“ zu lassen. Damit war offensichtlich Papiergeld gemeint. Diese Aktionen störten irgendwie den Ablauf und passten ganz und gar nicht, genauso wenig, wie das „Power-Flower-Hippie“ Freiluftbüro eines Veranstalters.


Meilentaucher – Deutschsprachiger Pop/Rock aus Hoya

Unser uneingeschränkte Lob allerdings gilt auch allen Künstlern/Akteuren/Ausstellern, die sich für diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt haben und eine wirklich bravouröse Leistung abgeliefert haben. Wenn man bedenkt, dass auch die Musikgruppen völlig ohne Gage zu diesem Open Air kamen, so bedauerlicher ist es, wenn da der berühmte Vermouthstropfen verabreicht wurde. Jedenfalls verließen wir die Veranstaltung schon frühzeitig, so dass einige Gruppen in unserer Bildergalerie gar nicht präsent sind. So elegant stiehlt man nicht nur gutgläubigen Musikern die Show.


Hier geht es zur Bildergalerie der Veranstaltung

Folgende Gruppen waren am Open Air beteiligt, von einigen existiert jedoch kein Bildmaterial.

Ovos di Campo – Samba aus Martfeld
Tom Kirk – Liedermacher und Moderator
Dr. OM – Hang/Handpan aus Bremen
Meilentaucher – Deutschsprachiger Pop/Rock aus Hoya
Landbardel – Coverduo 70s bis heute aus Martfeld/Asendorf
LeMe – Rap aus Verden
Watermiller – Die Kultrockband aus Achim
Apolysos – Art Rock aus Bremervörde
Party with Penguins – Partypunkrock aus Bremen
Die Bunten Animatöne feat. Chris Kawa – Coverband aus Verden/Bremen
PANTA Funk/Rock aus Hamburg
Brennholzverleih – Ska und Reggae aus Bremen

Humppa con Panhas – Die Einheizband von Rock am Ring aus dem Ruhrpott mit Humppa/Polka/Comedy

Hier geht es zur Bildergalerie der Veranstaltung


Ganz nebenbei fiel der Redaktion aber auch auf, das man bei der Ankündigung bereits einige Akteure offensichtlich auf den Plakaten und anderen Vorankündigungsmedien vergessen hat, so auch das Kinderschminken. Das Benefiz- Konzert wurde nämlich auch durch das Kinderschminken vom Aller Atelier Verden unter der Koordinatorin und Dozentin Katharina Mielke unterstützt. Leider wurden die dazugehörenden Bilder ebenso torpediert, sodass hier nicht nur unsere Arbeit behindert wurde, vielmehr sehen wir in der törichten Handlung eine unglaubliche Respektlosigkeit gegenüber dem Aller Atelier.

Wer an Kinderschminken Interesse hat möge sich an diese Adresse wenden:

LEBENSHILFE IM LANDKREIS VERDEN E.V.
ALLER ATELIER
Große Straße 10
27283 Verden
Tel.: 04231 9287520
Fax: 04231 9656-61

E-Mail: atelier@lebenshilfe-verden.de

Mehr Infos unter: atelier.lebenshilfe-verden.de

Hier geht es zur Bildergalerie der Veranstaltung


Wer war noch dabei

Auch für das  leibliche Wohl wurde gesorgt, in einer kleinen Foodmeile:

KrAwep – die leckerste und korrekteste  Bratwurst der Region.

Grillstand KRAWEP mit der unvergleichlich ehrlichen Bratwurst

 


ARNOS LIEBLINGE – Kulinarische Burger – Pulled Pork/Beef – vegetarische Gerichte.

Intscheder Bauernhofeis – Frisch verarbeitete Zutaten, außergewöhnliche Rezeptideen und sorgfältige Zubereitung.

Saftbar – Die Saftbar kam mit tollen, leckeren Säften daher, auch als Cocktail ohne Alkohol, konnte man probieren. Betrieben vom Aller Atelier, das übrigens auch für die künstlerischen  Aspekte sorgten.



Fotosammlung von Fotodesign Schrittesser und Reportagefotos von a]dabei international...


 


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