„Blaulicht-, und Müllviertel“ – Müllhalde und ständige Randalen im Naherholungsgebiet Allerpark

Polizeieinsatz Allerpark Verden
Fotosammlung von Fotodesign Schrittesser und Reportagefotos von a]dabei international...

Polizeieinsatz Allerpark Verden

Fast jeden Tag herbe Saufereien und Ausschreitungen – unglaublich viel Müll wird in allen „Ecken und Kanten“, kriegsähnliche Auseinandersetzungen und zerschmetterte Flaschen, das ist der „ISTZUSTAND“ im Allerpark (Verden/Aller)! Wann wird endlich das von vielen geforderte Alkoholverbot verhängt, und wer soll die ständigen

Müll im Allerpark am 21.04.2018 gegen 11 Uhr

Ausschreitungen mit höchstem Aggressionspotential jetzt noch verhindern? Der bei der Eröffnung am 18.06.2016 so hochgepriesene Allerpark als Naherholungsgebiet verkommt rasend schnell zu einem Ghetto der besonderen Güte, Anwohner sind genervt, und die Stadt Verden schaut offensichtlich tatenlos zu, eher gesagt weg.


 

Müll im Allerpark am 21.04.2018 gegen 11 Uhr

Höchst aggressiv, extrem gewalttätig, meist Jugendlich und im Rudel, völlig hemmungslos und scheinbar absolut schmerzfrei. So präsentieren sich immer häufiger vorwiegend junge Mitbürger (eher noch Kinder) im Allerpark in Verden, zum Schaden der überwiegend friedlichen und höchst anständigen Parkbesucher, sofern die sich überhaupt noch in den Allerpark getrauen. Manchmal herrschen fast kriegsähnliche Szenarien. Völlig außer Kontrolle geraten wird selbst auf Polizisten/innen eingeschlagen (August 2017), Passanten belästigt, es wird mit Flaschen geworfen, abgeschlagene Flaschen auf den Rasen verteilt, oder sogar als Waffe benutzt. Anwesende

Polizeieinsatz Allerpark Verden

Passanten stehen dann wie paralysiert da und können es einfach nicht fassen, was da im Allerpark und drum herum manchmal so abgeht. Die Angst ist allgegenwärtig, aber auch die Verletzungsgefahr für Mensch und Tier.

Müll im Allerpark am 21.04.2018 gegen 11 Uhr

Am 18.06.2016 wurde der Allerpark Verden als hochgelobtes Naherholungsgebiet mit einem sehr hohen Niveaufaktor vom noch amtierenden Bürgermeister Lutz Brockmann in Verden eröffnet. Bereits bei der Eröffnung des Parks  gab es durchaus auch einen extrem bitteren Beigeschmack, und wir versprachen die allgemeine Sachlage im Allerpark Verden investigativ zu überwachen. Doch die eiskalte Ernüchterung kam für den Stadtvater Brockmann verdammt schnell, vermutlich viel zu schnell. Zugegeben, aber auch für uns. Nie und nimmer haben wir mit Ereignissen gerechnet, die schon im Jahr 2017 bis heute völlig aus dem Ruder liefen. Eigentlich fing es ganz harmlos an, ein paar Scharmützel unter kleineren rivalisierenden „Flüchtlingsgruppen“,  Gruppenbildungen wurden dann recht rasch im Keim erstickt, ab und zu ein paar „Catchereien“ unter jugendlichen auch mit „deutscher“ Beteiligung im Einklang mit hysterischer Begleitung von kreischenden „Mädels“. Auch das war soweit, zumindest für uns, noch im normalen Rahmen angesiedelt. Über das übermäßig laute und auch fremdwirkende Musikgenre konnte man manchmal hinweg sehen (hören), nach einer Zeit nervten die übermäßig großen Lautsprecherboxen schon recht arg. Auch diese Phase wurde von der Polizei soweit ganz elegant und ohne großes Aufsehen beseitigt, die Boxen sind offensichtlich nicht mehr zeitgemäß.

Polizeieinsatz Allerpark Verden

Dafür herrscht nun seit einiger Zeit, im wahrsten Sinne des Wortes, ein völlig außer Rand und Band gelaufener „Kriegszustand“ im Allerpark. Auch Großeinsätze der Polizei sind durchaus an der Tagesordnung, manchmal hat man das Gefühl, es herrscht teilweise Anarchie in dem vom Bürgermeister so hochgelobten und niveauvollen „nahe gelegenen Erholungspark“.

Polizeieinsatz Allerpark Verden

Die Stimmung ändert sich momentan von Tag zu Tag, Passanten erzählen uns, dass man selbst tagsüber Angst im Park verspüre. Er soll auch mittlerweile „Alipark“ genannt werden, wir benennen den Allerpark nun der Fairness halber aber in „Blaulichtviertel“ um. Nah wohnende Anlieger gehen auf die Barrikaden und organisierten sogar Eingaben bei der Stadt Verden unter dem Motto: „Unerträgliche nächtliche Lärmbelästigung durch Gruppen alkoholisierter, gröhlender Jugendlicher im Allerpark“. Sogar Beschlüsse von Eigentümerversammlungen wurden wegen diesem Thema verfasst und der Stadt Verden vorgelegt, bislang jedoch ohne jeglichen Erfolg, jetzt ist Schluss mit lustig, es müssen Lösungen her. Und das auch ganz schnell und effektiv, ansonsten droht das „Blaulichtviertel“ rund um den Allerpark in ein gesetzloses Ghetto zu verfallen.

Verletzte Pfote eines Hundes aufgrund von Scherben im Allerpark

Müll im Allerpark am 21.04.2018 gegen 11 Uhr

Es stellt sich unweigerlich die Frage: Wer diese völlig unkontrollierten Ausschreitungen nun im Keim erstickt, respektive beseitigt. Wer sorgt für ein rasches Ende vom „Müllrandalismus“? Fakt ist, es muss jetzt gehandelt werden und die Stadtväter stehen hier in der unbedingten Pflicht, ihre schutzbedürftigen Bürger wieder zu beruhigen. Es kann nicht angehen, dass schon fast im zwei Tagestakt auch Großeinsätze der Polizei stattfinden müssen, um eine Gruppe von unbelehrbaren in den Griff zu bekommen. Und, es kann auch nicht angehen, dass man sich mit seinem Kind oder Hund gar nicht mehr auf den Allerpark getraut, da die Verletzungsgefahr durch unglaublich viele Scherben gerade bei spielenden Kindern oder Tieren extrem hoch ist. Bleibt jetzt abzuwarten, wie die Behörden, insbesondere die Stadt Verden auf diese zur Zeit offensichtlich nicht zu beherrschenden „Kriegszustände“ reagieren werden.

 


Alle Bilder von den Müllansammlungen im Allerpark wurden am 21.04.2018 gegen 11 Uhr, und am 22.04.2018 gegen 9 Uhr aufgenommen:


 



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