Stallgasse Verden lebt in der Osteria Max weiter

Die Stallgasse ist tot, es lebe die Stallgasse - Lisa-Marie Lansky, Diana Barz und Massimo Bellante (v.r.n.l.)
Fotosammlung von Fotodesign Schrittesser und Reportagefotos von a]dabei international...
Harald SchrittesserSeit nunmehr 2013 verwandelte sich die Innenstadt in der niedersächsischen Kleinstadt Verden (Aller) jedes Jahr einmal in eine Art Stallgasse. Das Stadtfest rund um das Thema „Pferd“ gab dabei meistens Anfang August so richtig Gas und kam beim Publikum auch riesig an. Die Innenstadt war jedes Jahr Propen dicke voll. Die Große Straße vom Lugenstein bis zum Norderstädtischen Markt verwandelte sich in eine richtig genial schöne Stallgasse. Dort erlebten die Besucher hautnah große und kleine Pferde, Esel, Schafe und viele andere Tiere mehr. Auch Reiterhöfe, Tierfarmen und Vereine aus der Umgebung wurden eingeladen und kamen wie selbstverständlich. Aussteller rund um den Pferdesport, Handwerk, Natur und Landwirtschaft ergänzten das vielseitige Angebot in der Stallgasse. Eine äußerst liebevolle Dekoration der Organisatorin Imke Sievers aus Verden mit Strohballen, Reitstiefeln, Pferdeboxen, Sonnenblumen und mehr boten den passenden Rahmen für ein vielfältiges Programm mit Musik, Aufführungen und Aktionen jeglicher Art.
In all den vergangenen Jahren hat sich somit die „Superveranstaltung“ Stallgasse in Verden/Aller (Niedersachsen) zu einem der beliebtesten Event`s in der Verdener Innenstadt entwickelt. Trotzdem fand sie in diesem Jahr nicht statt. Es sei ja schließlich darum gegangen, die Stadt attraktiver zu machen und auch Besuchern eines internationalen Reitturniers ein zusätzliches Angebot zu machen und damit die City zusätzlich zu beleben, bis letztes Jahr ist dieses Vorhabens ja auch gelungen, nun ist es um die Stallgasse aber zappenduster.

Lisa-Marie Lansky, Diana Barz und Massimo Bellante (v.r.n.l.)

Diana Barz und Massimo Bellante von der Osteria Max in Verden lassen jedoch „zum Andenken“ die Stallgasse trotzdem weiter leben, auch wenn im kleineren Umfang. Liebevoll dekorierte man den gesamten Außenbereich der Osteria mit diversen Reiterutensilien. Die Idee, den Gästen der Osteria Max mit einem kleinen „Reiter-Erlebnis“ zu überraschen ist nicht von schlechten Eltern, man staunte schon sehr und schwelgte aber auch dann gleich in den positiven Erinnerungen der letzten Jahre Stallgasse, war doch gerade diese Veranstaltung immer ein Publikumsmagnet der Sonderklasse, da gab es viel zu diskutieren. Sei es drum, die Stallgasse ist ganz schlichtweg vorbei. Auch wenn die Verantwortlichen verzweifelt einen Nachfolger suchen, es wird wohl offensichtlich wohl nie wieder eine Veranstaltung in dieser ganz speziellen Form geben. Schade für die Stadt Verden, aber auch für alle Betriebe in der gesamten Fußgängerzone der Kleinstadt.


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